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Employer Branding

5 Firmenbewertungsportale, die man nicht ignorieren sollte

Bild: Kevin Dooley

Immer mehr Angestellte und Bewerber legen nicht nur großen Wert auf einen gut bezahlten Arbeitsplatz, sondern vielmehr auch auf die gebotenen Arbeitsbedingungen. Das Geld steht nicht mehr im Vordergrund. So haben sich neben Social Networks, in denen sich Arbeitgeber über ihre Arbeitnehmer und über Bewerber informieren, auch Firmen-Bewertungsportale etabliert.

Mitarbeiter bewerten Unternehmen

Mit Portalen wie Kununu.de, Glassdoor.de, meinchef.de, jobvoting.de und bizzwatch.de sind neue Bewertungsmöglichkeit für Mitarbeiter entstanden. Hier können Arbeitnehmer, Praktikanten, Auszubildende und ehemalige Mitarbeiter ein Unternehmen bewerten.

Bewertet werden dabei:

  • das Verhalten der Vorgesetzten
  • die Atmosphäre am Arbeitsplatz
  • das Verhältnis der Kollegen untereinander
  • das Konkurrenzverhalten der Kollegen
  • die Möglichkeiten, Karriere zu machen
  • die Möglichkeiten, sich weiterzubilden

Sind Bewertungen öffentlich einsehbar, können sie unmittelbar das Image des Unternehmens beeinflussen. Die Reichweite dieser Portale ist enorm und wird daher auch geschickt für die Unternehmen vermarktet. Mit eigenen Firmenauftritten wird versucht, ein gutes Image des Unternehmens nach außen zu kommunizieren, um sich als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und die Position gegenüber den Wettbewerbern darzulegen.

Barometer für potenzielle Bewerber

Natürlich möchte jeder bei einem attraktiven Unternehmen arbeiten, unter allerbesten Bedingungen, mit freundlichen Kollegen in einem tollen Team. Und selbstverständlich will jedes Unternehmen gerne ein Idealbild abgeben und damit die begehrten Fachkräfte anziehen. Es ist daher wichtig, die am stärksten genutzten Bewertungsportale im Auge zu behalten, um auf eventuelle negative Kritik oder negative Bewertungen zu reagieren.

Denn nicht immer sind die Bewertungen objektiv. Manchmal verbirgt sich dahinter ein zu Recht entlassener, aber verärgerter ehemaliger Mitarbeiter. Hier ist es sinnvoll, überlegt zu handeln, um die Situation nicht zu verschlimmern. Darüber hinaus lohnt es, über die Kritik nachzudenken und eventuell Verbesserungen in die Wege zu leiten.

Positive Bewertungen hingegen kann man intern wie extern kommunizieren und für die Markenbildung des eigenen Unternehmens (Employer Branding) nutzen.

Mehrwert für die Unternehmen

In einigen Portalen, wie z.B. bei Kununu.de, besteht für Arbeitgeber die Möglichkeit, ein selbst erstelltes Firmenprofil zu veröffentlichen. So können sich die Unternehmen selbst präsentieren und zudem auf freie Stellen oder Ausbildungsplätze hinweisen. Auf diese Weise können die Unternehmen selbst aktiv werden und offen in den Dialog mit Mitarbeitern, Wettbewerbern, Kunden oder der Öffentlichkeit treten.

Auf Dauer ist wohl eine Verschmelzung von Firmenbewertungsportalen und Karriere-Portalen/Netzwerken zu erwarten. Erste strategische Übernahmen konnten bei XING und Kununu, wie auch vor kurzem bei LinkedIn und Careerify beobachtet werden.

 

Orlando Policicchio

Online Marketer & Gründer, politisch, musikalisch... meist gut gelaunt ;)

Comments

  1. […] der Personaler. Laut Haufe.de verkennen Personaler die Chance der Arbeitgeberbewertungsportale wie Glassdoor und Kununu. Wieso eigentlich? CompanyMood wird in Zukunft dabei helfen die Potentiale der Portale besser zu […]

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