CompanyMood
Führungskräfte unterstützen - Mitarbeiterfeedback mit CompanyMood
Employer Branding

Der Arbeitgeber als Marke – Tipps für erfolgreiches Employer Branding

Viele Unternehmen beklagen den Zustand, dass sie keine Fachkräfte finden. Zwar bewerben sich auf ausgeschriebene Vakanzen stets zahlreiche Arbeitssuchende, jedoch bringen diese häufig nicht das spezielle Know-how mit, was es für die Stelle braucht, oder sie sind zu teuer.
Der Fachkräftemangel ist aber nicht der alleinige Grund, warum zu besetzende Stellen frei bleiben. Vielfach ist es auch ein schlechtes Image, das potenzielle Arbeitnehmer von einer Bewerbung abhält.

Arbeitnehmer-Rekrutierung – das Employer Branding stellt die Weichen

Sind eine oder mehrere freie Stellen ausgeschrieben, so hofft die Personalabteilung auf einen großen Bewerbungseingang. Bleibt der jedoch aus, so könnte es auch daran liegen, dass das Unternehmen in der Region ein schlechtes Image hat. Ist beispielsweise bekannt, dass das Betriebsklima schlecht ist, oder weiß man, dass die Bezahlung mäßig ist und dass es weder Weihnachtsgeld noch Urlaubsgeld gibt, so werden diese Umstände dazu führen, dass potenzielle Arbeitnehmer weniger Interesse an der ausgeschriebenen Position haben.
Aus diesem Grund ist es wichtig, das Augenmerk nicht nur auf Produktion und Vermarktung von Produkten zu legen, sondern auch gesteigerten Wert auf die Außendarstellung des Unternehmens zu legen.

5 Sofort-Maßnahmen und Tipps

  • reden Sie mit Ihren Mitarbeitern und vor allem Bekannten, über die Außendarstellung des Unternehmens
  • prüfen Sie Firmenbewertungsportale wie Kununu, nach schlechten Bewertungen und ziehen Sie Konsequenzen daraus
  • fragen Sie sich, was Ihr Unternehmen für potentielle Arbeitnehmer interessant macht
  • prüfen Sie Anreize wie Umsatzbeteiligungen, Boni, Sonderurlaub und andere Arbeitnehmer-Vorteile für ein gutes Image
  • kommunzieren Sie Erfolge und Vorteile Ihrer Mitarbeiter öffentlichkeitswirksam auf sozialen Medien, Blogs oder in einem Mitarbeitermagazin

Wie ist Ihre Online-Reputation?

Wie in den Sofortmaßnahmen erwähnt, sind Bewertungsportale für Unternehmen immer wichtiger geworden. Ein großer Teil des Recruiting läuft mittlerweile über Online-Karriere-Plattformen wie Monster, Stepstone und Xing. Die Mitarbeiter informieren sich vor einer Bewerbung natürlich online über Ihr Unternehmen. Hier können übersehene, negative Bewertungen, für einen erheblichen Rückgang der Bewerberanzahl sorgen. Übersieht man solche Bewertungen, bleibt man oft ahnungslos und für das betroffene Unternehmen erschwert sich die Anwerbung neuer Mitarbeiter erheblich.
Leider ist es meistens so, dass unzufriedene oder im Streit gehende Mitarbeiter, Unternehmen wesentlich öfter bewerten, als zufriedene und glückliche Mitarbeiter. Denn diese müssen ja nichts loswerden und fühlen sich wohl. Unzufriedene Mitarbeiter hingegen, sind frustriert und finden ein Ventil in den Bewertungen.
Daher ist es auch wichtig zufriedene Mitarbeiter um Bewertungen & Feedback zu bitten. Sie können 100 glückliche Mitarbeiter beschäftigen, wenn dies niemand weiß, profitiert Ihre Außendarstellung nicht davon. Dann geht ein Mitarbeiter mit dem Sie in Streit geraten sind und setz nur EINE negative Bewertung ab. Schon ist Ihr Image negativ geprägt. Daher sollten positive Meinungen und Bewertungen von Mitarbeitern, auch gerne in gesonderten Mails mit Bitte um Bewertung, angeregt werden. So vermeiden Sie im vorhinein eine einseitge, nicht gerechtfertige Bewertung und somit ein negatives Image.

Jetzt schon an spätere Einstellungsverfahren denken

Läuft ein Einstellungsverfahren, sollten Unternehmen auch hier schon an spätere Rekrutierungen denken. Schnell wird sich herumsprechen, wenn das Personalmanagement überheblich reagierte, wenn den Bewerbern keinerlei Getränke angeboten wurden, wenn es zu langen Wartezeiten kam oder wenn Fragen nur ausweichend oder gar nicht beantwortet wurden.

Ein Unternehmen wird bestenfalls dazu übergehen, Marketingstrategien und Employer Branding zu kombinieren. Es ist wenig sinnvoll, lediglich Kunden in den Vordergrund zu stellen. Denn ohne kompetente Mitarbeiter wird kein Betrieb langfristig erfolgreich sein können. Darüber hinaus gibt es eventuell auch Stakeholder, denen die Außenwirkung des Unternehmens nicht verborgen bleiben wird und auf ein gutes Image Wert legen. Hier sind vor allem Investoren und auch Kreditinstitute zu nennen.

Orlando Policicchio

Online Marketer & Gründer, politisch, musikalisch... meist gut gelaunt ;)

Comments

  1. […] Positive Bewertungen hingegen, können kommuniziert und zur Image-Bildung des Unternehmens (Employer Branding) […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.