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Lohnoptimierung, die sich rechnet – Stefan Lenhart von LohnOptimo im Interview

Stefan Lenhart und Florian Bieger von der LohnOptimo Unternehmensberatung sind auf die Optimierung von Löhnen und Gehältern in deutschen Unternehmen spezialisiert. Hierbei geht es hauptsächlich um die Optimierung von Gehaltserhöhungen, Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld sowie die Optimierung von bestehenden Gehältern.

Stephanie:

Stefan, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, um uns und den LeserInnen eure Unternehmensberatung LohnOptimo vorzustellen.

Wie kam es zu der Idee, eine Unternehmensberatung zur Lohn- und Entgeltoptimierung zu gründen?

Stefan:

Da wir uns schon vor einigen Jahren auf die Beratung der haftungssicheren betrieblichen Altersvorsorge (bAV) spezialisiert hatten, kamen wir früh mit dem Thema der Lohn- und Gehaltsoptimierung in Berührung. Denn, was viele nicht wissen, die betriebliche Altersvorsorge ist eigentlich eine Optimierungsmaßnahme in deutschen Unternehmen.  Als wir bemerkten, dass man eine Betriebsrente mit anderen Optimierungsbausteinen koppeln und somit quasi den MitarbeiterInnen den monatlichen Beitrag für die bAV komplett kostenlos zur Verfügung stellen kann, war klar, sich intensiv mit dem Thema auseinander setzen zu müssen.

Nach langer Einarbeitung und Weiterbildung, der Konstruktion verschiedener Arbeitsabläufe sowie dem Aufbau eines Expertennetzwerkes war es am Ende die logische Konsequenz, sich ausschließlich auf diese einzigartigen Möglichkeiten der Lohn- und Gehaltsoptimierung zu spezialisieren, da die wirtschaftlichen Vorteile für die Unternehmen massiv sind.

Stephanie:

Wenn Ihr in die Unternehmen kommt – wie geht Ihr vor bzw. was sind Eure Aufgaben?

Stefan:

Zuallererst ermitteln wir zusammen mit den GeschäftsführerInnen und / oder Personalchefs, wo deren Bedarf liegt. Am Ende geht es uns darum, dem Unternehmen innovative Instrumente für die Mitarbeiterbindung an die Hand zu geben. Mehr Liquidität beim Unternehmen sowie bei den MitarbeiterInnen funktioniert natürlich immer hervorragend. Aber auch ein Zuschuss fürs Mittagessen kann durchaus ein Mittel zum Zweck der Motivation sein.

CEO’s Stefan Lenhart und Florian Bieger

Durch zahlreiche Optimierungsbausteine fließt weniger steuer- und sozialversicherungspflichtiges Gehalt und es muss sowohl auf Arbeitnehmer-, als auch auf Arbeitgeberseite weniger versteuert und verbeitragt werden, da das optimierte Gehalt meist direkt Netto bei den ArbeitnehmerInnen ankommt.

So sparen die Unternehmen bares Geld und investieren es in Werte, von denen ihre MitarbeiterInnen langfristig profitieren. Aufgrund der hohen monatlichen Mehrkosten bei einer Gehaltserhöhung in Relation zu dem, was Netto bei den MitarbeiterInnen davon ankommt, ist die Lohnoptimierung in diesen Fällen eine deutlich attraktivere Alternative zur klassischen Bruttogehaltserhöhung.

Stephanie:

Werden die Lohnoptimierungen und die Benefits arbeitsplatzspezifisch angepasst oder gilt die Anpassung dann für alle MitarbeiterInnen mit den gleichen Voraussetzungen (identische Arbeitsinhalte, identischer Bruttolohn etc.)?

Stefan:

Das entscheidet am Ende jedes Unternehmen für sich selbst. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine flächendeckende Optimierung bei der gesamten Belegschaft eine positive Stimmung hervorruft. Hier achten wir penibel darauf, nicht das ganze Pulver auf einmal zu verschießen. Die richtigen Optimierungsmaßnahmen zur richtigen Zeit sind ein wichtiger Bestandteil unseres Handelns. Somit erreichen wir über viele Jahre hinweg immer wieder neue Gehaltserhöhungen für die Unternehmen.

Wir wollen eine langfristige Partnerschaft aufbauen und beraten unsere KundInnen über mehrere Jahre hinweg. Ganze Freundschaften sind bereits aus diesem Vertrauensverhältnis entstanden.

Stephanie:

Ihr bietet 50 verschiedene und individuell wählbare Bausteine zur Optimierung an. Welches sind die meist genutzten Benefits / Zusatzleistungen?

Stefan:

Das kann so pauschal nicht beantwortet werden. Sicherlich ist der Sachbezug von 44€ monatlich einer der bekanntesten Bausteine. Dieser wird gerne als Tankgutschein an die MitarbeiterInnen ausgegeben. Hier haben wir z. B. eine sehr viel bessere Alternative zum Tankgutschein in Form der LohnOptimo Kreditkarte, die weltweit und online einsetzbar ist. Wenn man diese jetzt noch mit dem jeweiligen Firmenlogo brandet, erreicht man eine wunderbare Mitarbeiterbindung.

Stephanie:

Manche der Entgelt- und Vorsorgemodule sind gegen Barlohn umwandelbar und manche dürfen nur zusätzlich geleistet werden. Magst du uns jeweils Beispiele für beide Arten der Module nennen?

Stefan:

Der vorhin bereits erwähnte Sachbezug von 44€ über unsere LohnOptimo Kreditkarte ist beispielsweise ein Baustein, welcher gegen Barlohn umwandelbar ist, aber natürlich auch zusätzlich geleistet werden kann. Dasselbe gilt auch für einen Handykostenzuschuss zu den privaten Mobilfunkkosten. Nur zusätzlich geleistet werden darf hingegen bspw. ein Internetzuschuss für private Anschlüsse.

Bei der Umwandlung sind die Möglichkeiten eher begrenzt, aber wenn es um zusätzliche Leistungen geht, haben wir einen unglaublich großen Spielraum. Dadurch haben wir es öfter geschafft, Sonderzahlungen wie Urlaubs- und / oder Weihnachtsgeld in einigen Unternehmen überhaupt erst finanziell möglich zu machen. Darauf sind wir besonders stolz.

Durch unsere Optimierung kann er diese Sonderzahlung dieses Jahr erstmals möglich machen.

(Stefan Lenhart)

Stephanie:

Inwiefern haben die MitarbeiterInnen ein Mitspracherecht, wenn es um die Auswahl der Module geht?

Stefan:

Grundsätzlich entscheidet das Unternehmen, welche Optimierungsmaßnahmen am Ende Anwendung finden. Die Findung der Module geschieht in enger Abstimmung mit den GeschäftsführerInnen und / oder Personalchefs, die meistens ganz genau wissen, welche Bausteine für ihre MitarbeiterInnen passen und welche nicht. Nichtdestotrotz bietet die LohnOptimo bei Bedarf auch die Möglichkeit, jeden / jede MitarbeiterIn einzeln zum neuen Vergütungskonzept zu beraten. Dies kann bei einzelnen Bausteinen durchaus sinnvoll sein. Zum größten Teil reicht aber eine kurze Information per Gehaltsbeileger und / oder Rundmail.

Stephanie:

Kannst du uns anhand eines Rechenbeispiels zeigen, wieviel ein Arbeitgeber durch diese steuergeförderten und sozialversicherungsfreien Module im Jahr einspart?

Stefan:

Wie bereits gesagt, kommt es am Ende darauf an, welche Zahlung optimiert werden soll. Beim Urlaubsgeld, welches bspw. in Höhe von 50% eines Monatsgehaltes vom Unternehmen ausbezahlt wurde, konnten wir nach unserer Optimierung durchschnittlich 500€ mehr netto pro MitarbeiterIn generieren. Dieses Unternehmen wollte hierbei aber selbst keine Kosten einsparen, sondern die Ersparnis unserer Optimierung voll bei den MitarbeiterInnen ankommen lassen. Natürlich hätte es sich die 500€ auch selbst sparen können und bei den MitarbeiterInnen wäre dann dasselbe Netto angekommen wie bisher auch. Das hängt dann immer davon ab, wohin die Ersparnis unserer Optimierung fließen soll.

Bei einer weiteren Firma war der Unternehmer aufgrund der hohen Steuer- und Sozialversicherungsbelastung in der Vergangenheit nie bereit, Weihnachtsgeld zu bezahlen. Durch unsere Optimierung kann er diese Sonderzahlung dieses Jahr erstmals möglich machen. Was das für eine positive Stimmung bei der Belegschaft bedeutet, können Sie sich sicher vorstellen!


Stephanie:

Was muss ein Unternehmen tun, um eine Lohnoptimierung bei euch anzustoßen?

Stefan:

Ganz einfach! Unser Büro anrufen und einen persönlichen Gesprächstermin vereinbaren. Wir beraten deutschlandweit und sind immer gern auf Reisen.

Stephanie:

Danke dir Stefan, für dieses sehr interessante und aufschlussreiche Interview. Ich bin mir sicher, unsere LeserInnen freuen sich über die zahlreichen Informationen rund um das Thema Lohnoptimierung.

Wir wünschen euch weiterhin ganz viel Erfolg.

Im Interview waren Stefan von der LohnOptimo Unternehmensberatung und Stephanie von CompanyMood

Stephanie Wörz

Als Master-Psychologin mit dem Schwerpunkt der Arbeits- und Organisationspsychologie bin ich im Bereich Business Development tätig. Ich stehe meinen Kollegen bei der Entwicklung von CompanyMood mit psychologischem Fachwissen zur Seite.

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