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Mitarbeiterzufriedenheit

Der Bürohund – Vierbeiner gegen Stress am Arbeitsplatz

Immer mehr Mitarbeiter erscheinen morgens in Begleitung ihres Vierbeiners im Büro. Die Arbeitsleistung von Lilo, Luke und Sammy lässt zwar zu wünschen übrig, dennoch gehören Bürohunde zu den Top-Kollegen. Die flauschigen Mitarbeiter heben die Stimmung, senken das Stresslevel, sorgen für ein ausgeglichenes Betriebsklima und fördern die Kommunikation.

Kollege Hund im Trend

Der Aktionstag „Kollege Hund“ des Deutschen Tierschutzbundes spiegelt den aktuellen Trend wider. An der Aktion beteiligen sich inzwischen jedes Jahr rund 1.000 Unternehmen. Mitarbeiter dürfen an dem tierischen Schnuppertag ihre Hunde mit in die Firma bringen.

Ein Hund eignet sich insbesondere aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit als Bürotier, denn er stellt sich flexibel auf eine andere Umgebung ein. Psychologen zufolge wirken Bürohunde auf Mitarbeiter entspannend, lockern die Atmosphäre auf und sorgen für kurze Ablenkung. Mops, Beagle und Labrador stibitzen schon mal Kekse oder befördern Teebeutel aus dem Müll, doch sie haben eindeutig eine positive Auswirkung auf die psychische und körperliche Gesundheit am Schreibtisch.

Vierbeinige Mitarbeiter aktivieren Kuschelhormone

buerohund-schlaeftDer Leistungsdruck steigt und führt bei vielen Arbeitnehmern zu Überforderung. Die Anzahl der Krankmeldungen aufgrund psychischer Erschöpfungszustände, wie Burnout, nimmt kontinuierlich zu. Interaktionen mit tierischen Arbeitskollegen schaffen nicht nur ein gutes Betriebsklima, sondern senken auch das Stressempfinden.

Laut Forschungsergebnissen aktivieren Hunde beim Menschen die Ausschüttung der körpereigenen Substanz Oxytocin. Das Liebes- und Kuschelhormon soll zudem positive Effekte bei psychischen Störungen zeigen. Stressexperten empfehlen die Anstellung eines vierbeinigen Team-Mitglieds, denn schon kleine Streicheleinheiten, ein fröhliches Schwanzwedeln oder ein Blick in treue Hundeaugen ist gesundheitsfördernd. Positive Auswirkungen von Bürohunden auf Körper und Seele:

• Abbau von Anspannung
• erhöhte Ausschüttung von Endorphinen
• Minderung von Müdigkeit und Kopfschmerzen
• Senkung des Blutdrucks
• Reduzierung psychischer Erschöpfungszustände

Nicht jeder mag den Bürohelden auf vier Pfoten

Der Büroheld auf vier Pfoten versetzt jedoch nicht jeden gleichermaßen in Entzücken. Rücksicht auf Kollegen ist oberstes Gebot, denn viele Menschen leiden unter Tierhaarallergien oder Hundephobien. Der vierbeinige Freund muss sich überdies benehmen können. Wildes Gebell, rasante Runden durchs Gebäude und Knabberattacken auf Büromöbel führen zu tierischem Ärger.

Arbeitnehmer haben übrigens keinen Rechtsanspruch auf die Mitnahme eines Hundes, nur mit Erlaubnis des Arbeitgebers dürfen Retriever, Cocker und Co mit ins Büro.

Unter adäquaten Bedingungen sind die kuscheligen Kollegen eine Bereicherung. Bürohunde senken das Stresslevel und verbessern das Betriebsklima. Psychisch und körperlich gesündere Arbeitnehmer unterstützen Unternehmer bei der Steigerung der Erträge. Und auch dem Vierbeiner geht das Herz auf, wenn er den Tag mit Frauchen oder Herrchen verbringen kann.

Wie handhabt euer Unternehmen das Thema Bürohund und wie steht ihr selbst dazu?

Orlando Policicchio

Online Marketer & Mitgründer, Papa, musikbegeistert, politikinteressiert und meist gut gelaunt :)

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